Sanktionsaudit (compliance)

Dityatkovskaya Maria Wladimirowna — Die Anwaltskanzlei «Temida Group»





In der gegenwärtigen Phase der harten politischen und wirtschaftlichen Systemkrise und der Wirtschaftskriege zwischen den Ländern steht das Problem der Risikominderung und manchmal auch die Existenzerhaltung des Geschäfts vor den Unternehmen im Vordergrund.
Die Analysten der Anwaltskanzlei „Temida Group“ beobachten mit wachen Augen die Einführung von Sanktionen und Gegenmaßnahmen sowohl seitens des Westens als auch seitens Russlands und entwickeln entsprechende Maßnahmen, um die negativen Auswirkungen für ausländische Unternehmen zu minimieren. Wir haben eine besondere Gruppe von Anwälten gebildet, zu der Anwälte aus Deutschland, der Schweiz, Kanada und den USA gehören, für die die Sanktionskompliance eine besondere Art der Berufstätigkeit geworden ist.

Compliance (vom englischen Verb to comply) ist ein System von Unternehmensregeln, das darauf abgezielt ist, das Risiko von Verstößen gegen gesetzliche Vorschriften und interne Unternehmensbeschränkungen zu verringern. In Abhängigkeit von den Risiken gibt es verschiedene Arten von Compliance, wie Finanz-, Produktions-, Sanktions-, Kartell-, Verwaltungs-, Antikorruptionscompliance und so weiter. Jede dieser Compliance sieht das Vorhandensein der internen Vorschriften und Regeln vor, die das Risiko sowohl der Vornahme der Handlungen, als auch der Untätigkeit verringern, die dem Geschäft insgesamt erheblicher Schaden zufügen oder sogar zum Verlust des Geschäfts führen und die Unternehmensleitung und die Aktionäre des Unternehmens zur persönlichen administrativen, finanziellen oder strafrechtlichen Verantwortung bringen können.
Die juristischen und natürlichen Personen, die nicht nur in Russland, sondern auch außerhalb dessen Grenzen Geschäfte führen, sind verpflichtet, die Sanktionsbeschränkungen in erster Linie zu beachten. Die Nichteinhaltung der Beschränkungen führt früher oder später unbedingt zu persönlichen direkten oder indirekten schwerwiegenden Beschränkungen, die zu erheblichen Verlusten oder sogar zum Geschäftsbruch führen können.
So kann beispielsweise jede Person, die von den USA oder westlichen Ländern nicht sanktioniert wird, sekundäre Sanktionen erhalten, wenn sie direkt oder indirekt an verbotenen Transaktionen beteiligt ist, um bereits verhängte Sanktionen zu umgehen, oder wenn sie erhebliche, finanzielle, materielle sowie technische Unterstützung den sanktionierten Personen leistet und ihnen Arbeit, Waren und Dienstleistungen zur Unterstützung ihrer Tätigkeit zur Verfügung stellt.

Die sekundären Sanktionen sind in der Regel aufgrund ihrer negativen Auswirkungen nicht den primären Sanktionen nachstehen. Dies sind das Sperren von Finanzen, Vermögenswerten, das Verbot der Warenbeförderung sowie der Bereitstellung von Arbeiten und Dienstleistungen, das Verbot für Einzelpersonen, eine Reihe der Länder zu besuchen, für welche die Visa zurückgezogen oder nicht ausgestellt werden.
Die Sanktionsaudits umfassen rechtliche, finanzielle, steuerliche, buchhalterische, administrative und Verwaltungsaudits und sehen die folgenden Maßnahmen vor:
Die Aktivitäten des Unternehmens werden nach allen oben genannten Audit-Typen analysiert.

Es werden Risiken identifiziert und die Wege entwickelt, um diese Risiken zu beseitigen oder zu minimieren.

Auf der Grundlage der erhaltenen Information werden lokale Vorschriften entwickelt, die für alle Mitarbeiter des Unternehmens verbindlich sind.

In der Unternehmensstruktur wird ein Mitarbeiter oder eine Einheit bestimmt, die für die Einhaltung der Compliance-Verfahren verantwortlich sind, und es wird eine Vollstreckungskontrolle eingeführt.

Auf der Grundlage der durchgeführten Prüfung werden auch Bereiche zukünftiger möglicher Risiken in den Aktivitäten des Unternehmens hervorgehoben.

Die Reihenfolge der Sanktionsprüfung hängt vom Tätigkeitsbereich der Unternehmen ab, sollte aber in jedem Fall eine Analyse der folgenden Bereiche beinhalten:

Analyse aller Kunden und Lieferanten des Unternehmens auf Vorhandensein dieser Personen oder ihrer Begünstigten in den Sanktionslisten.
Analyse aller bestehenden Verträge hinsichtlich der Verfügbarkeit von Waren, Arbeiten und Dienstleistungen, die in den Sanktionslisten enthalten sind.
Analyse der Einschränkungen und deren Auswirkungen auf diese natürlichen und juristischen Personen, Arbeiten, Waren und Dienstleistungen.
Analyse der Haftung für die Nichteinhaltung von Sanktionsbeschränkungen.
Entwicklung legitimer Wege zur Lösung identifizierter Probleme.
Eine solche Analyse sieht die allseitige Bewertung der Aktivitäten von Unternehmen in Bezug auf ein breites Spektrum von Sanktionsbeschränkungen vor. Da die Sanktionsbeschränkungen buchstäblich jeden Tag eingeführt werden, und die Information darüber sich in verschiedenen Quellen befindet, so wird das Sanktionsaudit in der Regel von externen Beratern mit entsprechender Erfahrung durchgeführt.

Als Ergebnis eines Sanktionsaudits sollen systemische Veränderungen in den Aktivitäten der Unternehmen sein, die zur Beseitigung oder Minimierung bestehender Risiken und als Folge zur Erhaltung des Geschäfts führen sollen.


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Dityatkovskaya Maria Wladimirowna
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